Anja Ruf

ist freie Journalistin in Frankfurt am Main und betreut für "welt-sichten" die Dossiers.

Artikel von Anja Ruf

In einer Mischung aus Reportage und Tatsachenbericht, Autobiografie und Entwicklungsroman setzt sich der Autor mit der Grenze zwischen Mexiko und den USA auseinander.
Der in Kanada lebenden gebürtigen Ghanaerin Adwoa Badoe ist mit „Aluta“ eine interessante Mischung aus leichter Unterhaltungslektüre und politischem Roman gelungen.
Die Islamwissenschaftlerin Ursula Kowanda-Yassin besetzt den Begriff „Dschihad“ positiv. Sie erläutert, was er ihrer Ansicht nach ursprünglich meint: eigenverantwortlich für eine gute Sache eintreten, die den Schöpfer zufriedenstellt.
In Rita Indianas Dystopie von einer ökologisch zerstörten und von einem Volkstribun beherrschten Dominikanischen Republik verschwimmen die (Geschlechts-)Identitäten der Protagonisten ebenso wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
In dem Roman über die Revolution in Ägypten ist der Tod allgegenwärtig. Omar Robert Hamilton verbindet minutiös recherchierte Fakten und Erlebnisse mit der Geschichte zweier Liebender.
Seltene Erden befinden sich nicht nur in Flachbildfernsehern, Laptops und Smartphones. Sie haben auch für viele „grüne Technologien“ eine Schlüsselfunktion, wie die Autorinnen verständlich und anschaulich erklären.
Anders als der Titel „Queer Wars“ und das Gay-Liberation-Poster auf dem Cover vermuten lassen, haben die Autoren kein aktivistisches, sondern ein eher wissenschaftliches Buch über die globale Bewegung lesbischer, schwuler und transgender Menschen geschrieben. Darin geht es mehr um Politik als um Geschichten über Menschen.
Mit seinen Thesen zur Rettung der Welt durch kurze Arbeitszeiten, offene Grenzen und ein bedingungsloses Grundeinkommen weckt der niederländische Historiker Rutger Bregmann alte Utopien wieder zum Leben.
In ihrem erstmals auf Deutsch erschienen Roman setzt sich die 1988 verstorbene argentinische Autorin Sara Gallardo mit der „Zivilisierung“ der Indigenen auseinander. Das ist spannend, aber auch rätselhaft.
Alex Banzis erst 2016 ins Deutsche übersetzte Erzählung widmet sich lebensnah und kurzweilig der Bedeutung von Aberglauben und Okkultismus im frühen Tansania.

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