Anja Ruf

ist freie Journalistin in Frankfurt am Main und betreut für "welt-sichten" die Dossiers.

Artikel von Anja Ruf

Die Dokumentation der Caritas-Auslandseinsätze beleuchtet, wie sich das Verständnis von Fotografie im Zusammenhang mit humanitärer Hilfe in den vergangenen 100 Jahren gewandelt hat.
Joseph Andras spürt in seinem Buch dem kanakischen Unabhängigkeitskämpfer Alphonse Dianou aus Neukaledonien nach und setzt sich mit dem französischen Kolonialismus auseinander. 
Ein Sammelband blickt kritisch auf die ungleichen Machtverhältnisse bei der Produktion von Waren und Dienstleistungen. Gerd und Katharina Nickoleit geben einen Überblick über den fairen Handel von den 1970er Jahren bis heute.
Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes umkreisen in ihren mehr als 50 Beiträgen verschiedene Facetten der Corona-Krise. Dabei liefern sie eher Momentaufnahmen als fertige Analysen.
In ihrem Buch über Kriseneinsätze der Vereinten Nationen in Liberia berichtet Doris Kleffner über die Arbeit von UN-Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen und flicht dabei selbst Erlebtes und Anekdotisches ein. 
Der Verfall und die Kunst – diese beiden Themen durchziehen den Roman von Edem Awumey, der wie sein Protagonist aus Togo stammt und in Kanada lebt. Das größte Thema jedoch ist die Erinnerung. 
Der britische Journalist Peter Pomerantsev blickt in seinem Buch auf Manipulationen und Desinformationskampagnen im Internet. Leider verpackt er die Information darüber in so viele verschlungene Geschichten, dass man ihm kaum folgen kann.
Der Sammelband gibt Einblicke in die Reise von afrikanischen Comics und Comics über Afrika in eine Zukunft, in der die Comichelden sich aus der kolonialen Vergangenheit lösen.
Bachtyar Alis 1998 auf Kurdisch und jetzt erstmals auf Deutsch erschienener Roman zeugt voller Wortgewalt von den historischen Kriegserfahrungen der Kurden im Nordirak.
Die mexikanische Autorin Fernanda Melchor gilt als große Literatin. Ihr Roman gleicht aber an vielen Stellen eher einer pornografischen als einer literarischen Schrift und wird auch dem Thema der Gewalt gegen Frauen nicht gerecht.

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