Anja Ruf

ist freie Journalistin in Frankfurt am Main und betreut für "welt-sichten" die Dossiers.

Artikel von Anja Ruf

Mit seinen Thesen zur Rettung der Welt durch kurze Arbeitszeiten, offene Grenzen und ein bedingungsloses Grundeinkommen weckt der niederländische Historiker Rutger Bregmann alte Utopien wieder zum Leben.
Vor seinem Tod widmete der politische Poet Eduardo Galeano noch einen Erzählungsband den Frauen. Es ist ein mit sehr viel persönlichem Empfinden geschriebenes Stück Literatur.
In ihrem erstmals auf Deutsch erschienen Roman setzt sich die 1988 verstorbene argentinische Autorin Sara Gallardo mit der „Zivilisierung“ der Indigenen auseinander. Das ist spannend, aber auch rätselhaft.
Alex Banzis erst 2016 ins Deutsche übersetzte Erzählung widmet sich lebensnah und kurzweilig der Bedeutung von Aberglauben und Okkultismus im frühen Tansania.
Mit ihrem Roman über eine unbeugsame Frau beschwört die französisch-marokkanische Autorin Saphia Azzeddine den freien Geist – und fesselt ihre Leser durch ihren lebendigen Erzählstil.
Die Frage, ob sich das große kubanische Gesellschaftsexperiment gelohnt hat, beantwortet der Journalist Hannes Bahrmann in seinem Buch eher mit Nein. Seine Perspektive als langjähriger DDR-Bürger spielt dabei eine wichtige Rolle.
Tierno Monénembos Roman erzählt vom Sozialismus in Afrika und Kuba und von der Suche nach Wurzeln. Und er besingt Charme, Heiterkeit und Musik der Karibikinsel.
In ihrer Autobiographie schildert Malaika Wa Azania die Geschichte ihrer Generation im „neuen“ Südafrika, das für sie dem alten erschreckend ähnlich ist.
Mojgan Ataollahis Roman bricht mit dem Klischee der leidenden, aber kämpfenden Frau und inszeniert stattdessen auch mal das groteske Scheitern.
Die sozialen und ökologischen Kosten von Einkäufen bei Discountern und Online-Händlern sind hoch, das zeigt einmal mehr der US-amerikanische Soziologieprofessor Michael Carolan. Er schlägt einen „Weg der Erschwinglichkeit“ vor, der Schlechtes besteuert und Gutes belohnt.

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