Anja Ruf

ist freie Journalistin in Frankfurt am Main und betreut für "welt-sichten" die Dossiers.

Artikel von Anja Ruf

Mit ihrem Roman über eine unbeugsame Frau beschwört die französisch-marokkanische Autorin Saphia Azzeddine den freien Geist – und fesselt ihre Leser durch ihren lebendigen Erzählstil.
Die Frage, ob sich das große kubanische Gesellschaftsexperiment gelohnt hat, beantwortet der Journalist Hannes Bahrmann in seinem Buch eher mit Nein. Seine Perspektive als langjähriger DDR-Bürger spielt dabei eine wichtige Rolle.
Tierno Monénembos Roman erzählt vom Sozialismus in Afrika und Kuba und von der Suche nach Wurzeln. Und er besingt Charme, Heiterkeit und Musik der Karibikinsel.
In ihrer Autobiographie schildert Malaika Wa Azania die Geschichte ihrer Generation im „neuen“ Südafrika, das für sie dem alten erschreckend ähnlich ist.
Mojgan Ataollahis Roman bricht mit dem Klischee der leidenden, aber kämpfenden Frau und inszeniert stattdessen auch mal das groteske Scheitern.
Die sozialen und ökologischen Kosten von Einkäufen bei Discountern und Online-Händlern sind hoch, das zeigt einmal mehr der US-amerikanische Soziologieprofessor Michael Carolan. Er schlägt einen „Weg der Erschwinglichkeit“ vor, der Schlechtes besteuert und Gutes belohnt.
Die Wahrheit über unser Essen erfährt man im Buch des preisgekrönten Journalisten Peter Laufer nicht, dafür aber viel über die Ernährung von US-Amerikanern, die auf Bio-Lebensmittel stehen. Und über den Dschungel der Bio-Label.
Die syrischen Kurden haben sich größtenteils von der Herrschaft Baschar al-Assads befreit. Der Sammelband beschreibt, wie sie ihr Leben in Westkurdistan organisieren – und welche prominente Rolle Frauen dabei spielen.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll ein großes Potenzial für Entwicklung haben – soweit die Theorie. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Eine neue Studie gibt Antworten.
Als der Bundestag 2006 vor der Frage stand, ob sich deutsche Soldaten an der EU-Mission in der Demokratischen Republik Kongo beteiligen sollen, fragten die Abgeordneten auch bei in Deutschland lebenden Kongolesen um Rat. Die rieten ab, der Bundeswehreinsatz fand trotzdem statt.

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