Pirmin Spiegel

ist seit April 2012 Hauptgeschäftsführer des Bischöflichen Hilfswerks Misereor.

Artikel von Pirmin Spiegel

Herausgeberkolumne
Wir müssen die Bewohner des Regenwaldes beim Erhalt ihres Lebensraumes unterstützen, fordert Pirmin Spiegel.
Herausgeberkolumne
Der Ruf nach gemeinsamer Verantwortung für unsere Erde lässt sich nur umsetzen, wenn auch die Bedürfnisse der Armen berücksichtigt werden, meint Pirmin Spiegel.
Herausgeberkolumne
Zivilgesellschaftliche Akteure erfreuen sich bei den Vereinten Nationen großer Beliebtheit. Dennoch schränken immer mehr Staaten die Spielräume nichtstaatlicher Organisationen ein. Deutschland sollte dem entgegenwirken.
Klimaschutz
Um die Beschlüsse der Klimakonferenz von Paris umzusetzen, müssen sich die Lebens- und Konsumgewohnheiten vor allem in den reichen Ländern tiefgreifend ändern. Voraussetzung ist eine Haltung, der das eigene wie das fremde Leiden nicht gleichgültig ist.
Herausgeberkolumne
Die Bewegung „Bürgerbesen“ in Burkina Faso hat einen brutalen Diktator aus dem Amt gefegt. Jetzt müssen neue demokratische Strukturen aufgebaut werden.
Die globalen Krisen können nur gemeinsam bewältigt werden. Im kommenden Jahr kann die internationale Gemeinschaft Weichen stellen für ein Zusammenleben, das ökologische Grenzen beachtet und soziale Spannungen überwindet.
Trotz wohlmeinender Entwicklungsziele hat die Zahl der Hungernden in den ärmsten Ländern zugenommen. Das muss nicht so sein. Wir müssen nur einsehen, dass der Mangel dort und der Überfluss bei uns zwei Seiten derselben Medaille sind – und dieser Einsicht Taten folgen lassen.
Die Frage nach dem guten Leben ist auch eine der Gerechtigkeit. Es scheint nur recht und billig, wenn Menschen in ärmeren Ländern unser Konsummodell nachahmen. Doch das hätte Folgen, die unser und ihr eigenes Überleben gefährden.
Weltweit hungern zurzeit 870 Millionen Menschen, das ist fast jeder achte Erdenbewohner. Für die meisten von uns ist dieser Hunger unsichtbar. Als flüchtiges Bild flimmert er in den Nachrichten vorbei.