Demokratie
In Sambia hat Hakainde Hichilema die Wahl gewonnen, obwohl der Amtsinhaber vor Unterdrückung seiner Gegner nicht zurückschreckte. Günstige Umstände und eine kluge Strategie haben das möglich gemacht.
Twitter-Bann in Nigeria, Facebook-Sperre in Uganda: Viele repressive Herrscher in Afrika sperren Facebook und Co. – und schränken damit Grundrechte ein, kritisiert Melanie Kräuter.
Die Lage der Menschenrechte weltweit war 2020 nicht zuletzt von der Corona-Pandemie geprägt. Die EU bescheinigt sich selbst, viel Gutes getan zu haben. Kritische Punkte wie den Umgang mit Flüchtlingen spart sie aus.
In Myanmar hat das Militär den Übergang zur Demokratie im Februar abgebrochen und wieder die Macht ergriffen. Frühere Verbrechen der Armee wurden nie aufgearbeitet. Hat das dem Putsch Vorschub geleistet?
Eine Allianz der Demokratien anzustreben, ist eine schlechte außenpolitische Leitlinie. Weltpolitik ist kein Systemkonflikt zwischen Gut und Böse, meint Bernd Ludermann.
Nicolás Maduro hält trotz des wirtschaftlichen Zusammenbruchs geschickt das Militär bei der Stange. Und die Opposition hat es ihm leicht gemacht, sie zu spalten. Eine neue Bürgerbewegung könnte das nun ändern.
Am 16. Juni tritt der Brite Karim Khan einen der schwierigsten Jobs der Weltpolitik an. Ihm wird zugetraut, das geschwächte Gericht in Den Haag zu dringend benötigten Erfolgen zu führen.
Seit Ende März regiert die ehemalige Vizepräsidentin Tansanias, Samia Suluhu Hassan, das ostafrikanische Land. Sie signalisiert eine Abkehr von der autoritären Politik ihres Vorgängers, meint die Tansania-Expertin Katharina Schilling.
Der äthiopische Premier ist verantwortlich für den Krieg in der Provinz Tigray. Aber er ist kein Dämon, meint Tillmann Elliesen.
Die Minderheit der Jogi hat in Afghanistan eine ähnliche Rolle wie in Europa Sinti und Roma: ausgegrenzt, ein Ziel von Vorurteilen – und überdies oft staatenlos.
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!