Natur- und Waldschutz
Im Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südamerika hat sich Brasilien verpflichtet, die Pariser Klimaziele einzuhalten. Dennoch wird Regenwald in Rekordtempo abgeholzt. Präsident Bolsonaro sieht dort Platz für neue Viehweiden und Sojaplantagen.
Hochmoore sind in Ecuador die wichtigsten Wasserquellen. Der Tagebergbau und die Landwirtschaft bedrohen die sensiblen Ökosysteme. Deshalb haben Umweltschützer, Unternehmen und Behörden eine ungewöhnliche Allianz zu ihrem Schutz geschmiedet.
Was dient der Natur mehr: abgetrennte Schutzgebiete oder eine Landwirtschaft, die Raum für die ursprüngliche Flora und Fauna übrig lässt?
Eine Naturschutzorganisation dokumentiert, wie Militärs und Geschäftsleute einen illegalen Schattenhandel mit Tropenholz aus Myanmar betreiben. Über Umwege landet das Holz auch in Europa.
Wir müssen die Bewohner des Regenwaldes beim Erhalt ihres Lebensraumes unterstützen, fordert Pirmin Spiegel.
Chandra Bhushan vom indischen Zentrum für Wissenschaft und Umwelt erklärt, woran der globale Waldschutz krankt.
Der neue Präsident Jair Bolsonaro klopft markige Sprüche gegen Indigene und Umweltschützer. Die sehen das mit großer Sorge.
José Pilar Álvarez Cabrera will den illegalen Holzeinschlag in den Nebelwäldern im Süden des Landes verhindern. Das hat ihm Respekt, aber auch Feindschaften eingebracht.
Palmen, Knollen, Wurzeln: Der Wald im Amazonasgebiet bietet alles für eine gesunde Ernährung. Das gerät jedoch zunehmend in Vergessenheit.
Neue Studien zeigen: Der Waldbestand ist dynamischer als gedacht. Und nicht so einfach zu messen.
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