Natur- und Waldschutz

Im gesamten Sahelgürtel steigt der Grundwasserspiegel. Das liegt am Klimawandel, an der Verhärtung der Böden und an Techniken zur Wasserspeicherung. Für die Landwirtschaft bringt das große neue Chancen.
Die EU will, dass für Europas Importe nicht länger im Süden Wälder fallen. Das ist sinnvoll, so eine neue Studie; am größten ist das Problem bei Kakao aus der Côte d’Ivoire.
In West- und Zentralafrika werden mehr als zwei Drittel des Kakaos weltweit angebaut. Nadège Nyozem von der Rainforest Alliance erklärt, worauf zu achten ist, dass dabei der Wald nicht zerstört wird.
Demnächst wird das Schweizer Parlament über das Freihandelsabkommen zwischen den beiden Staatengruppen der EFTA und des Mercosur abstimmen. Die Regierung in Bern und die Wirtschaft hoffen auf bessere Geschäfte, Kritiker fürchten Rückschläge beim Klimaschutz.
Der Tropenwaldfonds, den der Klimagipfel in Belém beschlossen hat, gilt als einer der wenigen Lichtblicke der Konferenz. Das ist bei näherem Hinsehen zweifelhaft. Problematisch ist sowohl, wie das Geld aufgebracht wird, als auch seine Verwendung, meint Entwicklungsexperte Georg Schäfer.
Menschenrechtler werfen der Förderbank KfW vor, für schwere Menschenrechtsverletzungen mitverantwortlich zu sein. Als ein Beispiel nennen sie eine Chemiefabrik in Mexiko. Die Bank betont die Einhaltung von Rechts-, Sozial- und Umweltstandards.
Wer sich gegen große Konzerne und Landraub stellt sowie Umweltschutz einfordert, gerät leicht ins Visier der Mächtigen und lebt gefährlich. Eine neue Untersuchung zeigt das am Beispiel Südostasien.
Der Amazonienfonds für Wald- und Klimaschutz ist mit den Beiträgen von Geberländern ein Schlüsselelement im Kampf gegen die Entwaldung. Er zeigt aber auch Schwächen der brasilianischen Umweltpolitik.
Die EU-Kommission will ein Abkommen mit Liberia kündigen, das dieses westafrikanische Land zu besserem Waldschutz verpflichtet. Dort trifft das auf Unverständnis.
Auf 2,5 Prozent aller Ackerflächen weltweit wird Baumwolle angebaut. Kleinbauern arbeiten dabei umweltschonender und effizienter als industrielle Betriebe, betont eine aktuelle Studie.

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