Wirtschaft

Seit langem fordern Entwicklungsorganisationen, mehr Licht in die Steuerzahlungen von Konzernen und die Verschiebung großer Vermögen zu bringen. Das EU-Parlament drängt nun ebenfalls darauf – aus Sorge um die Steuereinnahmen in Europa.
Die Bergbauindustrie kämpft um ein besseres Image und will künftig als Entwicklungspartner auftreten. Die Kirche dürfe sich von dieser Charme-Offensive nicht blenden lassen, warnen Basisgruppen. Von der angekündigten Dialogbereitschaft sei in den betroffenen Gemeinden bisher nichts zu spüren.
Strom aus Solarkraftwerken in der Wüste kann den steigenden Energiebedarf in Nordafrika stillen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine Studie am Beispiel Marokko zeigt: Die Wüstenstromprojekte fördern außerdem die regionale Entwicklung.
Mit künstlichen Wolken gegen steigende Temperaturen antreten? Das verspricht Geo-Engineering. Eine Studie zeigt jedoch: Die Idee, den Klimawandel mithilfe von technischen Eingriffen ins Ökosystem zu stoppen, ist nicht ausgereift.
Seit gut zwanzig Jahren bohren chinesische Unternehmen im Sudan und im Südsudan nach Öl – bisher ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt. Doch langsam beginnen die Konzernlenker umzudenken.
Entwicklungspolitik sollte beim jüngsten G7-Gipfel eine große Rolle spielen. Ob die Welt mit den Beschlüssen von Elmau nun ein Stück besser wird, darüber gehen die Meinungen auseinander.
Auf dem Gipfeltreffen in Bayern haben die sieben großen Industriestaaten viele gute Absichten bekundet. Doch den meisten ihrer wichtigsten Aufgaben sind sie ausgewichen.
Im Januar fand Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Deutschen in der Debatte um TTIP und CETA noch zu hysterisch. Auf dem Kirchentag stellte er sich nun den Kritikern.
Vor dem Treffen der Regierungschefs der G7-Staaten in Elmau ging es bei der Gegenveranstaltung in München um Alternativen zur Politik der großen Industrienationen. Vor allem deren Handelspolitik ist den Globalisierungskritikern ein Dorn im Auge.
Die Berge der Western Ghats sind reich an Naturschätzen. Die sind bei Unternehmen und Touristen gleichermaßen begehrt – auf Kosten der Umwelt.
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!
„welt-sichten“ schaut auf vernachlässigte Themen und bringt Sichtweisen aus dem globalen Süden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Warum denn das?
Ja, „welt-sichten“ ist mir etwas wert! Ich unterstütze es mit
Schon 3 Euro im Monat helfen
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!