Amnesty: Kriegsverbrechen durch eritreische Truppen in Äthiopien
Frankfurt/Nairobi/Addis Abeba - Eritreische Soldaten haben laut Amnesty International auch nach dem Friedensschluss Kriegsverbrechen in der äthiopischen Region Tigray verübt. Die Militärs hätten auch im Anschluss an die Vereinbarung von November weiter Zivilisten ermordet, Frauen vergewaltigt und versklavt sowie Dörfer geplündert, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag in Nairobi bei der Veröffentlichung eines Berichts. Die Studie dokumentiert Verbrechen bis Anfang 2023.