Religionen

Die Politik von Präsident William Ruto spaltet in Kenia die Kirchen: Führer der verfassten Kirchen stehen hinter der jungen Protestbewegung, evangelikale und pentekostale Geistliche dagegen offen auf Rutos Seite. Auch beim Bau einer Riesenkirche auf dem Gelände der Staatsresidenz.
In Kenia, wo queer und christlich sein oft als Widerspruch in sich gilt, sorgt Pastor*in Caroline Omolo im Verborgenen für Gemeinschaft, Akzeptanz und spirituelle Heilung.
Wegen einer Stellungnahme zum Nahostkonflikt wird dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in Deutschland Israelhass und Antisemitismus vorgeworfen. Manche fordern sogar, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) solle aus dem ÖRK austreten.
Nigeria wird von einer Welle von Gewalt erschüttert. Oft sind die Opfer Christen. Ein hochrangiger Kirchenvertreter aus Nigeria fürchtet nun, dass Muslime Opfer von zunehmendem Hass und dem Ruf nach Vergeltung werden. 
Für das Menschenrecht der Religionsfreiheit gibt es in Deutschland seit acht Jahren einen eigenen Beauftragten. Drei Jahre war das Frank Schwabe (SPD). Er erklärt, warum das Amt wichtig ist, und warum ihn auch in Deutschland der muslimische Gebetsruf vom Minarett nicht stört.
Katholische und protestantische Kirchenführer in der Demokratischen Republik Kongo wollen mit einer breit angelegten Friedensinitiative zu einem Ende der Gewalt im Ostkongo beitragen. Dabei berufen sie auch auf afrikanische Traditionen.
Geistliche und Menschenrechtsaktivisten sehen die Religionsfreiheit in Japan gefährdet. Nach dem Mord an dem ehemaligen Premierminister Shinzo Abe im Sommer 2022 hatte die Regierung Gesetze erlassen, mit denen Religionsgemeinschaften verboten werden können.
Kenias Kirchen werfen Präsident William Ruto vor, das Volk zu belügen und falsche Versprechungen zu machen. Die Bevölkerung müsse sich gegen unfähige Parlamentarier wehren und der Korruption ein Ende setzen.
In Indonesien plant die neue Regierung erneut Binnenmigration. Indigene Christen in West-Papua befürchten, dass damit die lokale Bevölkerung weiter marginalisiert wird und die Bodenschätze geplündert werden.
Während die Verhandlungen der Staaten auf der COP 29 kaum vorankommen, wächst das gemeinsame Engagement von Religionsgemeinschaften für Umwelt- und Klimaschutz. In Pakistan ist der Smog ein Anstoß dafür.
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