Wirtschaft

Nickel ist gefragt, weil das Metall nicht nur für Stahl gebraucht wird, sondern auch für Batterien. Indonesien hat die größten Nickelreserven der Welt – und will den Rohstoff nicht nur fördern, sondern auch verarbeiten. 
Streit um Erdöl-, Gas- oder Kohlevorkommen ist eine Hauptursache für Krieg und Gewalt. Doch auch wenn erneuerbare Energien die fossilen verdrängen, wird die Energieversorgung weiter weltpolitische Konflikte auslösen. 
Der Westen will ärmere Länder von China weglocken und verspricht Investitionen in Milliardenhöhe. Das ist der falsche Ansatz, meint Tillmann Elliesen.
Die jüngsten Beschlüsse bei der Ministertagung der WTO werden die multilaterale Welthandelsordnung kaum retten, meint Bernd Ludermann.
Die Ambitionen auf eine klimafreundliche Zukunft angesichts der Ukraine-Krise zurückzuschrauben, wäre ein großer Fehler, argumentieren die Autoren des ECDPM in einem Positionspapier.
Finanzinstitutionen wie der Internationale Währungsfonds und die Weltbank verlagern ihre Arbeitsschwerpunkte zunehmend von der Armutsbekämpfung auf den Klimaschutz. Doch das ist den ärmeren Ländern gegenüber grob ungerecht, meinen Vijaya Ramachandran und Arthur Baker.
Damit Länder des Südens Klimaschutz betreiben können, brauchen sie Unterstützung aus dem Norden. Dafür kann man viel vom alten Marshall-Plan lernen, heißt es in einem neuen Papier von Brookings.
Die Türkei sucht ihren Einfluss in Afrika seit Jahren auszuweiten. Wie und mit welchem Erfolg, zeigt eine Analyse des Zentrums für Türkeistudien der SWP mit vielen aufschlussreichen Texten und Grafiken.
Internationale Verträge zum Investitionsschutz erschweren den Ausstieg aus fossilen Energien stark, so eine neue Studie. Statt die Verträge zu reformieren, sollten Staaten sie möglichst aufkündigen.
Die Europäische Union (EU) will Handelsabkommen mit Drittstaaten - zum Beispiel das viel kritisierte Mercosur-Abkommen - stärker als bisher in den Dienst nachhaltiger Entwicklung und den Schutz von Umwelt- und Sozialstandards stellen. Der Vorsitzende des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments zeigt sich zufrieden.
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