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Sahel
Nachdem sich das Militär in Burkina Faso, Mali und im Niger an die Macht geputscht hat, wollen die drei Sahelländer aus der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas austreten. Wieso das ihre Lage schwieriger macht und wie Deutschland die Region weiter unterstützt, erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Bärbel Kofler.
Christine Schweitzer vom Bund für Soziale Verteidigung erklärt, warum sie das Bundeswehr-Sondervermögen streichen würde und warum ihr gewaltfreie Bewegungen im globalen Süden Mut machen. 
Deutschland könnte viel mehr in Entwicklungszusammenarbeit investieren, würde es mehr Privatkapital mobilisieren, meint der Ökonom Roger Peltzer.
Die Menschenrechte gelten für alle – das bestreiten auch Staaten kaum mehr grundsätzlich. In der Praxis aber werden Menschenrechten von repressiven Regierungen oder durch entwürdigende Lebensumstände immer wieder verletzt. Überall müssen Menschen für die Verwirklichung dieser Rechte kämpfen.
Eine gerechtere und friedlichere Welt ist möglich, und die Entwicklungspolitik soll dazu beitragen. Noch dominieren hier westliche Geberländer das Feld, doch große Schwellenländer wie Brasilien, Indien und vor allem China engagieren sich zunehmend in der Süd-Süd-Kooperation – auch sie mit eigenen Interessen.
Kriege und Bürgerkriege sind die Hauptgründe für Hungersnöte, Elend und Flucht. Streit zwischen Großmächten begünstigt sie nun wieder – so in Mali, Jemen, Myanmar, im Sudan und in der ganzen Region Nahost. Was treibt Kriege an, wie überstehen Menschen sie, wo und wie konnte man sie beilegen?
Etwa 3,5 Prozent der Weltbevölkerung leben außerhalb des Landes, in dem sie geboren sind. Krieg oder Verfolgung zwingen viele, aus ihrer Heimat zu fliehen. Andere gehen, weil sie woanders bessere Lebensperspektiven suchen. Und auch wenn Populisten es gerne behaupten, kommen nicht alle nach Europa oder Nordamerika.
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Staaten in Afrika versprechen sich aus dem Handel mit Emissionszertifikaten wichtige Einnahmen, doch oft geht die geänderte Landnutzung auf Kosten der lokalen Bevölkerung. Ein Thema auch für die deutsche Entwicklungspolitik.
Der 2021 verstorbene charismatische Pastor TB Joshua steht im Zentrum eines landesweiten Skandals um Betrug und Missbrauch in der Kirche. Viele Gläubige sind schockiert, andere wittern einen Versuch, die Religion zu diskreditieren.
Entwicklungsländer brauchen viel mehr Finanzhilfe für Klimaschutz und Klimaanpassung. Eine Studie betrachtet kritisch, ob man, um die aufzubringen, mit öffentlichem Geld Privatinvestitionen fördern soll.
China will seine neue Seidenstraße auf kleinere und grünere Projekte umstellen. Aber Auslandsinvestitionen in der Landwirtschaft gehen in exportfähige Großbetriebe, so eine neue Studie.
Titelbild Krieg ohne Ende?
Fette Gewinne, steigende Aktien, ein besseres Image: Waffenhersteller profitieren kräftig von der krisenhaften Welt. Die EU legt Milliardenprogramme auf, um die Rüstungsindustrie zu hofieren. Künstliche Intelligenz treibt die Waffentechnik voran. Gibt es keine Alternativen zur Aufrüstung? Doch, aber über die wird derzeit kaum gesprochen.
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Tipps

Der Migrationsexperte Benjamin Schraven entkräftet in seinem Buch die Behauptung, der Norden werde infolge des Klimawandels von Flüchtlingen aus dem Süden überrannt. Den Begriff „Klimamigration“ hält er überdies für schwer definierbar.
Das Schuldrama von Christopher Zalla erzählt – ausgehend von einem wahren Fall – die Geschichte eines jungen Lehrers aus Mexiko, der an einer Problemschule eine leistungsschwache Klasse übernimmt. Statt auf sture Disziplin und Frontalunterricht setzt er auf unkonventionelle Methoden.

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