ist freie Journalistin und Chefredakteurin des MO-Magazins für Menschenrechte. Sie schreibt für welt-sichten über die österreichische Entwicklungspolitik.
Milena Österreicher
Artikel von Milena Österreicher
Österreich
Viele Studentinnen und Studenten aus dem Iran leben in Österreich am Existenzminimum. Seit der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im vergangenen Dezember und dem neuen Krieg hat sich die Lage noch verschärft. Jetzt bietet die Regierung in Wien Unterstützung an.
Österreich
Österreichische Entwicklungsorganisationen berichten von Planungsunsicherheit, Projektstopps und dem Verlust von Expertise, weil die Austrian Development Agency (ADA) Vorhaben nicht mehr fördert.
Österreich
Österreich fehlen Zehntausende Pflegekräfte. Um den Mangel abzufedern, rekrutiert es zunehmend im Ausland, vor allem im globalen Süden. Das zeigt erste Erfolge, doch die langwierige Anerkennung ausländischer Qualifikationen ist für manche frustrierend.
Österreich
Die österreichische Regierung will die Beziehungen zu Afrika auf eine neue Grundlage stellen. Ziel ist es, die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu dem Kontinent auszubauen. Manche Fachleute fürchten, dass dabei die Menschenrechte in den Hintergrund geraten könnten.
Österreich
Entwicklungspolitische Organisationen kritisieren, dass für dieses Jahr angekündigte Fördermittel nicht ausgezahlt wurden. Das behindert laufende Vorhaben zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel.
Afghanistan in Österreich
Manizha Bakhtari ist die Botschafterin für Afghanistan in Wien. Obwohl die Taliban, nachdem sie 2021 wieder an die Macht kamen, sie entlassen haben, führt die Frau ihre Arbeit fort und kämpft für die Rechte von Frauen und Mädchen. Darüber hat die österreichische Regisseurin Natalie Halla sogar einen Film gedreht.
Österreich
Die entwicklungspolitische Sendung „Globale Dialoge“ wird zwanzig Jahre alt und kämpft im Jubiläumsjahr ums Überleben, weil ihr die Förderungen gestrichen worden ist.
Migration
Fast jeder zweite Einwohner der österreichischen Hauptstadt hat Wurzeln im Ausland – in Afghanistan, den Philippinen oder in Lateinamerika. Ihre Gemeinschaften prägen Wien, beeinflussen aber zugleich gesellschaftliche Einstellungen in ihren Herkunftsländern.
Entwicklungspolitik
Die Regierung in Wien hat Ende Juni ein neues Dreijahresprogramm für die Entwicklungspolitik beschlossen. Fachleute begrüßen die inhaltliche Richtung, bezweifeln aber, dass das Programm angesichts geplanter Budgetkürzungen verwirklicht werden kann.
Preisverleihung
In Wien sind wie jedes Jahr entwicklungspolitische Arbeiten von österreichischen Schülerinnen und Schülern prämiert worden. Dieses Jahr zeigte sich ein starker Praxisbezug, darunter in einem Podcast und einer Modenschau.
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