Neuer Hauptgeschäftsführer von Misereor wird ins Amt eingeführt

Aachen - Der bisherige Generalvikar des Bistums Aachen, Andreas Frick, wird am 27. Juni in Aachen in sein Amt als Hauptgeschäftsführer des katholischen Hilfswerks Misereor eingeführt. An dem Gottesdienst zur Amtseinführung wird auch der Freiburger Erzbischof Stephan Burger teilnehmen, der innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz für Misereor zuständig ist, wie Misereor am Donnerstag mitteilte. Der Gottesdienst findet in der Citykirche St. Nikolaus statt.

Splittergruppe der ehemaligen Farc-Guerilla zu Gesprächen bereit

Berlin/Bogotá - Die kolumbianische Regierung und Dissidenten der Farc-Guerilla wollen in Friedensgespräche eintreten. Dazu unterzeichneten Vertreter der Gruppe Segunda Marquetalia und der Regierung am Mittwoch (Ortszeit) in Caracas eine entsprechende Vereinbarung, wie die Tageszeitung „El Tiempo“ berichtet. Die Gespräche sollen am Montag in der venezolanischen Hauptstadt beginnen. Damit würde die kolumbianische Regierung unter Präsident Gustavo Pedro mit der dritten Rebellengruppe Friedensverhandlungen führen.

Peru: Ex-Militärs wegen systematischer sexueller Gewalt verurteilt

Berlin/Lima - In Peru sind zehn ehemalige Militärs wegen vor 40 Jahren begangener Menschenrechtsverbrechen zu Haftstrafen verurteilt worden. Das Oberste Gericht befand die Angeklagten am Mittwoch (Ortszeit) der sexuellen Gewalt gegen neun indigene Frauen für schuldig, wie die Tageszeitung „El Comercio“ berichtete. Es ist das erste Mal, dass Militärangehörige wegen Sexualverbrechen im Kontext des bewaffneten Konfliktes in Peru verurteilt wurden. Frauenrechtsorganisationen bezeichneten das Urteil als historisch.

Deutschland finanziert Impfstoffe "made in Africa"

Berlin - Deutschland hat angekündigt, den Aufbau einer regionalen Impfstoffproduktion in Afrika mit rund 30 Millionen Dollar pro Jahr zu fördern. „Als es um die Verteilung der Corona-Impfstoffe ging, stand Afrika hinten in der Schlange. Das hat viel Vertrauen zerstört und darf sich nicht wiederholen“, erklärte Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) am Donnerstag in Berlin. Eine der Lehren daraus sei es, eine eigene regionale Produktion in Afrika aufzubauen.

Ägypten: Kritik an Abschiebungen von sudanesischen Flüchtlingen

Frankfurt a.M. - Sudanesische Flüchtlinge sind laut Amnesty International in Ägypten von willkürlichen Festnahmen und Abschiebungen bedroht. Ein Amnesty-Bericht zeige, dass Flüchtlinge trotz des Krieges in ihrem Heimatland ohne ordnungsgemäße Asylverfahren in den Sudan abgeschoben werden, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Mittwoch.

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