Katja Dorothea Buck

ist Religionswissen- schaftlerin und Journalistin in Tübingen.

Artikel von Katja Dorothea Buck

Die erste Weltmissionskonferenz 1910 gilt als Beginn der ökumenischen Bewegung. Hundert Jahre später haben sich im Juni 300 Theologinnen und Theologen aller christlichen Konfessionen wieder im schottischen Edinburgh getroffen, um zu diskutieren, was heute unter Mission zu verstehen ist. Das Verständnis von Mission hat sich gewandelt, während ihr Verhältnis zum Entwicklungsdienst weiter umstritten ist.
Mitte Mai hat ein zehnköpfiges Team des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) Nigeria besucht und sich über die Hintergründe der immer wieder aufflammenden Konflikte zwischen Christen und Muslimen informiert.
Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) in Wuppertal hat Bischöfe aus Asien und Afrika zu einem Management-Training nach Deutschland eingeladen. Drei Wochen lang haben sich die 13 Kirchenführer mit Personalführung, Organisationsentwicklung und Projektmanagement auseinandergesetzt.
Im Dezember 2009 haben sich christliche Palästinenser angesichts der fortdauernden Besetzung des Westjordanlands durch Israel mit einem Hilferuf an die Weltöffentlichkeit gewandt. Der ÖRK hat dies mit einem ähnlichen Aufruf südafrikanischer Kirchen von 1985 verglichen, der damals der weltweiten Bewegung gegen die Apartheid großen Schub verliehen hatte.
Hochrangige Vertreter zahlreicher Weltreligionen haben sich Ende März in den Niederlanden zum ersten interreligiösen HIV/Aids-Gipfel getroffen.
Mit der ACT Alliance ist Ende März eines der weltweit größten Bündnisse humanitärer Hilfsorganisationen offiziell aus der Taufe gehoben worden.
Bischofskonferenz bezieht Stellung zur Wirtschafts- und Finanzkrise.
Mit einem Gegenentwurf hat das Ökumenische Netzwerk in Deutschland auf die erste Version der „Erklärung zum gerechten Frieden“ des Ökumenischen Rats der Kirchen reagiert.
Der Kirchenrat des Mittleren Ostens ist zahlungsunfähig.
Befreiungstheologe prangert ungerechte Verteilung von Wohlstand an.

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