Es kommt nicht häufig vor, dass eine Organisation eine andere öffentlich für eine Umstrukturierung lobt. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat dies aber unlängst getan: Er hat die Schaffung einer neuen Megabehörde im Vatikan als Möglichkeit für eine noch stärkere Zusammenarbeit im Ringen um eine bessere Welt gepriesen.
Die katholische Bischofskonferenz in der Demokratischen Republik Kongo (CENCO) hat nach den blutigen Unruhen Mitte September ihre Teilnahme am nationalen Dialog beendet. Nur wenige Tage später lässt sich Papst Franziskus mit Präsident Joseph Kabila fotografieren.
Mehrere internationale katholische Organisationen haben angekündigt, ihre Gelder aus der Kohle-, Öl- und Gasförderung abzuziehen. Inzwischen haben sich weltweit 600 Einrichtungen der Divestment-Kampagne Fossil Free angeschlossen.
Mit einer ökumenischen Initiative will die Caritas Jordanien christliche Gruppen und Gemeinden, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, stärker miteinander vernetzen.
Sie ist klein, jung und wächst ungemein schnell. Die Lutherische Kirche in Myanmar ist ein Beispiel dafür, dass nicht nur Evangelikale und Pfingstler erfolgreich neue Kirchen gründen können.
Es hätte ein historisches Ereignis werden können. Am Ende ist das 55 Jahre vorbereitete panorthodoxe Konzil unter anderem an Machtfragen zwischen den Patriarchaten Moskau und Konstantinopel gescheitert. Optimisten sehen dennoch einen ersten Schritt hin zur innerorthodoxen Ökumene.
Mit viel Selbstkritik haben evangelische Christen im Libanon bei einer Tagung in Beirut über die Zukunft des Protestantismus im Nahen Osten diskutiert. Ermutigung erhielten sie von den nicht evangelischen Kirchenvertretern. Anlass für die Konferenz war das 500jährige Jubiläum der Reformation im kommenden Jahr.
Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission arbeitet seit fünf Jahren in Malawi mit Dorfgemeinschaften daran, ihre Gesundheitssituation zu verbessern. Das Projekt hat auch zum Umdenken in der Bevölkerung geführt.
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