Entwicklungsarbeit lokal
Globale Krisen, Mittelkürzungen, Angriffe auf Menschenrechte: Die Herausforderungen für Hilfswerke sind enorm. Wer Hierarchien abbaut und Verantwortung mit Partnern teilt, kann darauf rascher und flexibler reagieren, meint Bernd Nilles, Geschäftsleiter von Fastenaktion.
UN-Länderfonds sollen mehr humanitäre Hilfe direkt an lokale Organisationen leiten. Doch die UN und große Hilfswerke halten sich nicht daran. Wollen sie die Machtverhältnisse in der internationalen Hilfe überhaupt verändern, fragt sich KAM Morshed von der NGO BRAC in Bangladesch.
Im Flüchtlingslager Kakuma im Nordwesten von Kenia leben rund 150.000 Menschen. Unser Autor ist einer von ihnen. Er berichtet, welche Folgen die Kürzungen der humanitären Hilfe für das Leben der Bewohner von Kakuma haben.
Die im März gewählte grün-schwarze Landesregierung von Baden-Württemberg mit Ministerpräsident Cem Özdemir bekennt sich zur Entwicklungszusammenarbeit des Bundeslandes und will den Fokus auf Afrika neu ausrichten. Fachleute sind skeptisch, dass das gelingt.
Die Länder Südosteuropas ringen noch mit den Folgen von Diktatur und ungelösten Konflikten. In Partnerschaften zwischen südosteuropäischen und deutschen Kommunen geht es vor allem um lokale Fragen – und um den Weg in Richtung Europäische Union.
Deutschland fördert in Partnerländern den Aufbau von Kreislaufwirtschaft. Wie das langfristig funktionieren soll, ist aber klarer herauszuarbeiten, findet das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit.
Mit dem Projekt Sister Cities in Action will Berlin die Beziehungen zu seinen Partnerstädten Windhuk, Mexiko-Stadt und Jakarta vertiefen und stärker gesellschaftlich verankern.
Angesichts von knappen Kassen und dem Rechtsruck in Gesellschaft und Politik gerät in Deutschland zivilgesellschaftliche Eine-Welt-Arbeit zunehmend unter Druck.
In Ostdeutschland stoßen entwicklungspolitische Bildung und Eine-Welt-Arbeit in vielen Orten auf Desinteresse oder sogar Feindseligkeit. Wie gehen Engagierte damit um? Ein Streifzug durch drei Bundesländer zwischen Elbe und Oder.
Nordrhein-Westfalen und sein Partnerland Ghana ermöglichen Mitarbeitenden von Ministerien und Behörden eine gegenseitige Hospitation. Das ergibt Lerneffekte auf beiden Seiten.
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