Entwicklungsarbeit lokal
Die im März gewählte grün-schwarze Landesregierung von Baden-Württemberg mit Ministerpräsident Cem Özdemir bekennt sich zur Entwicklungszusammenarbeit des Bundeslandes und will den Fokus auf Afrika neu ausrichten. Fachleute sind skeptisch, dass das gelingt.
Die Länder Südosteuropas ringen noch mit den Folgen von Diktatur und ungelösten Konflikten. In Partnerschaften zwischen südosteuropäischen und deutschen Kommunen geht es vor allem um lokale Fragen – und um den Weg in Richtung Europäische Union.
Deutschland fördert in Partnerländern den Aufbau von Kreislaufwirtschaft. Wie das langfristig funktionieren soll, ist aber klarer herauszuarbeiten, findet das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit.
Mit dem Projekt Sister Cities in Action will Berlin die Beziehungen zu seinen Partnerstädten Windhuk, Mexiko-Stadt und Jakarta vertiefen und stärker gesellschaftlich verankern.
Angesichts von knappen Kassen und dem Rechtsruck in Gesellschaft und Politik gerät in Deutschland zivilgesellschaftliche Eine-Welt-Arbeit zunehmend unter Druck.
In Ostdeutschland stoßen entwicklungspolitische Bildung und Eine-Welt-Arbeit in vielen Orten auf Desinteresse oder sogar Feindseligkeit. Wie gehen Engagierte damit um? Ein Streifzug durch drei Bundesländer zwischen Elbe und Oder.
Nordrhein-Westfalen und sein Partnerland Ghana ermöglichen Mitarbeitenden von Ministerien und Behörden eine gegenseitige Hospitation. Das ergibt Lerneffekte auf beiden Seiten.
Während Israel wegen seines Vorgehens im Gazastreifen international in der Kritik steht, hat der Berliner Senat eine Partnerschaft mit Tel Aviv besiegelt. Die Eine-Welt-Szene hält sich aus der Debatte heraus.
Dass Hilfsgelder aus den USA eingefroren werden, wirkt sich auch auf die Gesundheitsversorgung in Tansania aus, berichtet Peter Maduki, Leiter der Christian Social Service Commission. Nun versucht die CSSC, Geld aus anderen Quellen zu mobilisieren.
Vor den Bundestagswahlen im Februar positioniert sich die Eine-Welt-Szene mit Forderungen an die Politik. Doch entwicklungspolitische Organisationen und Initiativen verspüren zunehmend Gegenwind.
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