Wirtschaft
Sojaprodukte werden in Benin immer beliebter. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt deshalb die Verarbeitung im Land – und zeigt, wie Kleinbauern sinnvoll in Wertschöpfungsketten eingebunden werden können
Die Rücküberweisungen von Arbeitsmigranten sind im ersten Jahr der Pandemie nicht so stark gesunken wie ursprünglich angenommen, zeigt ein neuer Bericht der Weltbank.
Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes umkreisen in ihren mehr als 50 Beiträgen verschiedene Facetten der Corona-Krise. Dabei liefern sie eher Momentaufnahmen als fertige Analysen.
Als Pflegefachkraft war Gabriele Sarteh in vielen afrikanischen Ländern und im Nahen Osten. In Ihrem Ruhestand engagiert sie sich für die Hilfsorganisation Oxfam. Im Interview erzählt sie, was sie antreibt.
Mit seiner Recyclingfabrik im Nordwesten von Honduras verschafft George Gatlin vielen am Ort ein Einkommen, das deutlich über dem landesüblichen Mindestlohn liegt.
Amnesty-Vorstandsmitglied Mathias John erklärt, was das Gerichtsurteil gegen den Ölkonzern Shell in den Niederlanden bedeutet.
Chinas gigantische Fischereiflotte fischt die Weltmeere leer. Die Regierung bezahlt das und verfolgt damit an einigen Orten auch militärische Ziele.
Auch in Österreich sollten nach Ansicht von Entwicklungs- und Umweltorganisationen Unternehmen stärker für Missstände in ihren Lieferketten in die Pflicht genommen werden.
Die gängigen Entwicklungsmodelle für Afrika sind gescheitert, weil sie die Realität auf dem Kontinent ausblenden, behauptet eine neue Studie. Sie ist wichtig, aber nur zum Teil überzeugend.
Die Schweiz hatte nie Kolonien und hat doch eine koloniale Vergangenheit. Denn Unternehmen, Handelshäuser, Söldner und Missionare aus der Eidgenossenschaft waren für die Schweiz oder in den Imperien anderer Kolonialmächte tätig. Wie das Land sich am Kolonialismus beteiligt hat und wo das noch nachwirkt. Gespräch mit dem Historiker Andreas Zangger.
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