Heft 10 / 2011Zum Archiv 2011
Globalisierung: Auf dem Weg zur Einheitskultur?
Die Globalisierung verändert die Kulturen. Für eine westlich geprägte Einheitskultur gibt es aber keine Anzeichen. Eher weitet der Austausch den Blick: Fremdes tritt neben das Eigene - wie in der indischen Metropole Mumbai, wo die Filmindustrie aus Hollywood mit dem einheimischen "Bollywood" konkurriert. Ein globaler Trend ist allerdings die Kommerzialisierung von Kultur, die auch vor Religionen nicht halt macht.
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Globalisierung und Kultur

Heftschwerpunkt

Supermarkt der Weltdeutungen
Der Austausch zwischen den Kulturen wirkt zugleich befreiend und verunsichernd
Träger der Identität
Was uns verloren geht, wenn Sprachen sterben
Türen öffnen mit Kultur
In der auswärtigen Kulturpolitik sollten Frankreich und Deutschland enger kooperieren
„Es gibt auch in unserer eigenen Kultur noch etwas zu entdecken“
Die indonesische Sängerin Ubiet bedauert, dass sich Musiker in ihrer Heimat nur von amerikanischer Musik inspirieren lassen.

Welt-Blicke

Ein Ombudsmann wird wenig helfen
Korruption ist in Indien in wirtschaftlichen und politischen Strukturen begründet
Giftiger Nachbar
Thyssen-Krupp hat erneut Ärger mit seinem Stahlwerk in Brasilien: Die Stadtregierung von Rio de Janeiro entzog dem Konzern Anfang Januar die Betriebserlaubnis. Wegen Umweltschäden steht die Fabrik schon länger in der Kritik.
„Für uns ist der Wald mehr als eine Kohlenstoffsenke“
Indigene Völker fürchten, dass Klimaschutz ihr Recht untergräbt, die Wälder zu nutzen - Gespräch mit Joan Carling

Standpunkte

Der Not an die Wurzeln gehen
Die internationale Gemeinschaft muss sich ihrer Verantwortung für die Schwächsten stellen
Der Triumph ist verfrüht
Die Intervention in Libyen bleibt auch nach Gaddafis Sturz zweifelhaft
Kämpft weiter, Schwestern!
"Ma Ellen" will es noch einmal wissen. Wenn die Liberianer am 11. Oktober über eine neue Staatsführung und ein neues Parlament abstimmen, tritt die 73-jährige Ellen Johnson-Sirleaf noch einmal an.
Strafrecht mit politischem Kalkül
Auch ein neuer Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes wird Kompromisse eingehen
Streitkraft
Die deutsche Sozialdemokratie ist irgendwie gestrig. Sie will ihre Mitglieder stärker an Entscheidungen beteiligen. Stattdessen sollten sich die deutschen Genossen lieber an der britischen Labour-Partei orientieren.
Umworbener Geberliebling
Gegenüber Äthiopien drückt der Westen bei den Menschenrechten beide Augen zu

Journal

Abnehmer von Rüstungsgütern aus der Schweiz
Die Vereinigten Arabischen Emirate stehen an der Spitze der Abnehmer von Rüstungsgütern aus der Schweiz.
Boom bei deutsch-türkischen Städtepartnerschaften
Deutsche Kommunen versprechen sich Unterstützung bei der Integration von Migranten
Bürgschaft für den Bau des brasilianischen Kernkraftwerks Angra III
Berlin hält an einer Bürgschaft für den Bau des brasilianischen Kernkraftwerks Angra III fest
Dialog mit Hindernissen
Schleppender Start für Klimainitiative des Lutherischen Weltbunds
Die Bürger spenden, die Regierung knausert
Für die Hungernden in Ostafrika mobilisiert „Nachbar in Not“ Millionen Euro
Empört über „menschenverachtende Hetze“
Die Schweizerische Bischofskonferenz kritisiert die SVP-Initiative gegen Einwanderung
Gravierende Mängel beim Globalen Gesundheitsfonds
Prüfpanel legt Bericht zur Korruptionskontrolle vor
Grüner Anstrich statt neuer Politik
Die EU macht sich ohne neue Ideen auf den Weg zum Weltgipfel in Rio
Keine Aktien des Rohstoffkonzerns Glencore
Die Schweizer Stiftung für nachhaltige Entwicklung Ethos bietet ihren Anlegern keine Aktien des Rohstoffkonzerns Glencore an.
Keine klare Linie
Die deutsche Entwicklungspolitik und die Umbrüche in der arabischen Welt
Noten für Biosprit
Kriterien für Nachhaltigkeit sollen saubere Produktion garantieren
Nur scheinbar großzügig
Das deutsche Hilfspaket für Ostafrika ist kleiner, als das Entwicklungsministerium es darstellt
Ohne Kopftuch lernen
In Kenia verbieten die Bischöfe das Kleidungsstück an katholischen Schulen
Traditionelle Rechtssprechung in Bolivien und Equador
Anna Barrera vergleicht in ihrer Studie den Stellenwert der indigenen Justiz in Bolivien und Ecuador.
Website zur Online-Konsultation für die neue Eine-Welt-Strategie
Mehr als 50.000 Bürger haben die Website zur Online-Konsultation für die neue Eine-Welt-Strategie in Nordrhein-Westfalen besucht.
„Die Menschen müssen merken: Demokratie lohnt sich“
Die Hilfsorganisation Misereor sieht den Südsudan auf einem guten Weg

Süd-sichten

Ein alter Mann mit eisernem Willen
Anna Hazare tritt seit Jahrzehnten mit drastischen Mitteln gegen Korruption auf