Waffenruhe im Sudan um weitere fünf Tage verlängert

Nairobi/Khartum - Im Sudan haben sich die Konfliktparteien auf eine Verlängerung der Waffenruhe um weitere fünf Tage geeinigt. Wie aus einer am Montagabend von der US-Botschaft im Sudan auf Twitter verbreiteten Erklärung hervorgeht, soll damit humanitären Helfern mehr Zeit eingeräumt werden, ihrer Arbeit nachzugehen. Die seit dem 22. Mai geltende Feuerpause zwischen der Armee und den paramilitärischen „Rapid Support Forces“ (RSF) wäre am Montagabend ausgelaufen.

Scharfe Kritik an neuem Anti-LGBT-Gesetz in Uganda

Berlin/Kampala - Die Unterzeichnung des drakonischen Anti-LGBT-Gesetzes in Uganda durch Staatschef Yoweri Museveni sorgt weltweit für Kritik. Der US-amerikanische Außenminister Antony Blinken erklärte am Montag in Washington, die Vereinigten Staaten seien zutiefst besorgt. Auch der EU-Außenbeauftrage Josep Borrell, die Bundesregierung und Menschenrechtler zeigten sich entsetzt. 

Nigeria: Neuer Präsident Tinubu ins Amt eingeführt

Nairobi/Abuja - Nigerias neuer Präsident Bola Ahmed Tinubu ist am Montag in sein Amt eingeführt worden. Der 71-Jährige löst Muhammadu Buhari ab, der das afrikanische Land seit 2015 regiert hatte. Der Amtseinführung Tinubus und seines Stellvertreters Kashim Shettima in der Hauptstadt Abuja wohnten Staatschefs Dutzender afrikanischer Länder bei, wie auch Delegationen aus den USA und China.

Ugandas Präsident stimmt drakonischem Anti-LGBT-Gesetz zu

Kampala - Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat dem umstrittenen Anti-Homosexualitätsgesetz zugestimmt. Dies gab das ugandische Parlament am Montag auf seiner Twitter-Seite bekannt. Damit hat Uganda eines der schärfsten gegen Homosexualität gerichteten Gesetze der Welt, das sogar die Todesstrafe bei Fällen von „besonders schwerer Homosexualität“ vorsieht. Gemeint ist damit unter anderem der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen durch homosexuelle Menschen.

UN müssen Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch reduzieren

Bangkok/Dhaka - Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) muss die Versorgung Hunderttausender Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch wegen Finanzierungsengpässen reduzieren. Der Wert der monatlichen Lebensmittelgutscheine sei auf acht US-Dollar (etwa 7,50 Euro) reduziert worden, teilte das WFP am Freitag in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka mit. Das habe besonders für Frauen und Kinder katastrophale Folgen, warnte der Landesdirektor des UN-Programms, Dom Scalpelli.

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