Bildung
Ein italienischer Priester hat vor 25 Jahren den katholischen Radiosender Sol Mansi in Guinea-Bissau gegründet. Heute ist er der meistgehörte Sender des Landes, auch weil er sich dem sozialen Zusammenhalt und der Vielfalt verschrieben hat.
Jermina de Assunção Jersild ChirindzaIch aus Maputo wollte mal raus in die Welt, ihren Horizont erweitern. Dass es dann Deutschland geworden ist, war eher ein Zufall. Jetzt macht es ihr Spaß, in der Freien Kinderschule in Frankfurt zu arbeiten.
Viele Studentinnen und Studenten aus dem Iran leben in Österreich am Existenzminimum. Seit der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im vergangenen Dezember und dem neuen Krieg hat sich die Lage noch verschärft. Jetzt bietet die Regierung in Wien Unterstützung an.
Deutschland rechnet die Studienplatzkosten für Studierende aus Entwicklungsländern auf die Entwicklungshilfe (ODA) an. 2024 beliefen sich diese Kosten auf 2,2 Milliarden Euro – rund sieben Prozent der Gesamtausgaben. Warum wird das gemacht und warum wird es kritisiert?
Das Bildungsprojekt MAIA Impact School im Süden Guatemalas unterstützt seit 19 Jahren indigene Mädchen und Frauen auf ihrem Weg zu mehr und besserer Bildung – und hat schon allerhand Erfolge verzeichnet.
In Indien schaffen öffentliche Gemeindebibliotheken wichtige Lernorte und Chancengleichheit. Benachteiligte Jugendliche organisieren diese Netzwerke oft selbst – gemeinsam mit Freiwilligen und Aktivisten trotzen sie so dem Mangel an staatlicher Unterstützung.
Indonesien unterhält das weltweit größte islamische Bildungswesen, dessen Herzstück die Internatsschulen (Pesantren) bilden. Es ist teilweise in das nationale Bildungssystem eingebunden und hat zur Entstehung einer selbstbewussten islamischen Mittelschicht beigetragen.
In Ländern des globalen Südens ist der Schulbesuch nicht selbstverständlich. Ein Flüchtlingskind aus Äthiopien, ein Student aus dem Senegal, eine Direktorin aus Nepal und eine Lehrerin aus Brasilien sprechen über ihre Erfahrungen mit Schule und Lernen.
Im Jemen sind über 3400 Schulen teilweise oder vollständig zerstört. In den Ruinen einer dörflichen Grundschule nahe Taiz im Südwesten des Landes kommen jeden Morgen Kinder aus der Umgebung zum Unterricht zusammen. Es ist ihre einzige Chance zu lernen.
Im Norden Nigerias werden Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte immer wieder Opfer von Anschlägen oder Entführungen. Mit Mauern, Wachen und Sicherheitstechnik wird der Schulbetrieb aufrechterhalten.
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