Kultur

Lieblingswitze unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten
Das traditionelle Gai-Jatra-Fest erinnert in Nepal an diejenigen, die im vergangenen Jahr gestorben sind – mit teils karnevalesken Zügen. Und es bietet auch Raum für politische Satire und Parodie.
Humor haben wir alle, sagt der Ethnologe Mirco Göpfert. Oft ist er subversiv, und es gibt auch schon immer Witze über Menschen, die anders sind. Doch inzwischen nutzen rechtsextreme und autoritäre Politiker Humor, um Gruppen zu diskriminieren und den Rahmen des Sagbaren auszuweiten. Das sollte uns beunruhigen, sagt Mirco Göpfert, Professor für Sozial- und Kulturanthropologie an der Goethe-Universität Frankfurt.
Anas Kahal kam 2011 nach seinem Bacherlorabschluss in Damaskus als Kunststudent nach Deutschland. Zu seiner persönlichen Kunst fand er durch die Freiheit im Studium, aber auch durch den Einfluss der Arabischen Frühlings. Sein sehnlichster Wunsch heute: dass der Krieg und die Gewalt in Syrien aufhören!
Die Länder Südosteuropas ringen noch mit den Folgen von Diktatur und ungelösten Konflikten. In Partnerschaften zwischen südosteuropäischen und deutschen Kommunen geht es vor allem um lokale Fragen – und um den Weg in Richtung Europäische Union.
Der Publizist Manfred Loimeier entfaltet in seinem Essayband „Die andere Seite der Geschichte“ ein facettenreiches Literaturpanorama aus der Karibik und aus Afrika. Dabei zeigt er, wie die dortige Literatur nicht nur das koloniale Erbe thematisiert, sondern auch heutigen Autokraten einen Spiegel vorhält.
Mitten in Südafrika wächst eine Stadt, in der keine Schwarzen wohnen. In Orania suchen Afrikaaner Schutz vor Gewalt und für ihre Sprache und Kultur. Die Bewohner weisen den Vorwurf des Rassismus zurück, doch für Kritiker wurzelt Orania in der Apartheid.
Sich zur Pressefreiheit zu bekennen heißt nicht nur, verfolgte Journalisten zu schützen, sondern auch, unabhängige Medien zu fördern und die Machtkonzentration auf dem Medienmarkt strenger zu kontrollieren, kommentiert Barbara Erbe.

Herbstzeit ist Bücherzeit. In den Büchern der ghanaischen Schriftstellerin Ivana Akotowaa Ofori geht es oft um Frauen in Afri­ka – und die dürfen bei ihr entgegen dem Klischee auch mal unsympathisch sein.
Die entwicklungspolitische Sendung „Globale Dialoge“ wird zwanzig Jahre alt und kämpft im Jubiläumsjahr ums Überleben, weil ihr die Förderungen gestrichen worden ist.
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!
„welt-sichten“ schaut auf vernachlässigte Themen und bringt Sichtweisen aus dem globalen Süden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Warum denn das?
Ja, „welt-sichten“ ist mir etwas wert! Ich unterstütze es mit
Schon 3 Euro im Monat helfen
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!