Soziales
Gemeinsam und solidarisch gegen Corona? Von wegen. Auf globaler Ebene gilt: Ich zuerst. Und wir machen alle mit. Ein Kommentar von Tillmann Elliesen, der seiner dritten Impfung mit gemischten Gefühlen entgegensieht.
Eine Welt-Netzwerke bringen die Diskussion über die koloniale Vergangenheit Deutschlands voran. Dabei geht es nicht nur um die schwierige Vergangenheit, sondern auch um Rassismus und Diskriminierung heute.
Die Französin Audrey Azoulay ist zur Unesco-Chefin wiedergewählt worden, Misereor hat einen neuen Geschäftsführer, und Cornelia Füllkrug-Weitzel, die frühere Präsidentin von Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe, hat die Eine-Welt-Medaille des BMZ erhalten. Unsere Personalmeldungen im Dezember.
Das Entwicklungsministerium hat ein neues Konzept für die entwicklungspolitische Bildung vorgelegt. Die Zivilgesellschaft konnte mitreden, sieht aber dennoch etliche Lücken.
"Wir arbeiten, um uns abzuschaffen", sagt Mohammed Chahrour, Nothilfereferent bei "Reporter ohne Grenzen".
Globale Unternehmen müssen laut UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte die Menschenrechte einhalten. Das sollte auch für die eigene Arbeit gelten, findet Fastenaktion und hat mit der Gemeinwohlbilanz die Probe aufs Exempel gemacht.
In der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar leben rund 700.000 Hirtennomaden aus den ländlichen Regionen des Landes. Sie brauchen nicht nur Infrastruktur, sondern auch ein neues Gemeinschaftsgefühl.
Im Einklang mit der Natur leben, ohne Konsum- und Leistungsdruck: Das ist die Idee des Selbstversorgerdorfs, das Tang Guanhua gegründet hat. Die Mitglieder seiner „Anderen Kommune“ haben ihre Jobs in der Stadt hinter sich gelassen.
Catherine Menon beschreibt in ihrem Debütroman die Wiederbegegnung einer jungen Malaysierin, die in Kanada studiert hat, mit ihrer Großmutter. Entstanden ist ein eindrückliches Bild der malaysischen Gesellschaft - spannend bis zum Schluss.
Gesetze, die queere Menschen kriminalisieren, gehören abgeschafft, damit die Gewalt endet - selbstverständlich auch in Afrika. Eine persönliche Einordnung des nigerianischen Autors Chibuihe Obi Achimba.
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