Deutschland
Seit dreißig Jahren sind München und Simbabwes Hauptstadt Harare über eine Städtepartnerschaft verbunden. Zwischenzeitlich wurden die offiziellen Kontakte gestoppt, doch eine aktive Zivilgesellschaft hielt die Verbindung am Leben.
Nach Druck aus den USA hat die Weltbank ihre Ziele zur Klimafinanzierung gestrichen. Welche Folgen das hat und was sie von der Bundesregierung erwartet, erläutert Ute Koczy von der Organisation urgewald.
Vertraute Grundpfeiler der globalen Ordnung geraten ins Wanken. Wie sich die Entwicklungspolitik anpassen muss und warum sie nötig bleibt, untersucht eine neue Studie.
Das Bündnis für nachhaltige Textilien wird im Einvernehmen mit dem Entwicklungsministerium in einen loseren „Textildialog“ umgebaut. Pflichten für beteiligte Unternehmen entfallen, dafür sollen Beteiligte aus Produktionsländern mitwirken.
Die restriktive Einreisepolitik der USA bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird in Deutschland zu Recht kritisiert. Dabei sind die Einreisebestimmungen für Menschen aus dem globalen Süden und besonders Afrika auch hierzulande schikanös.
Seit Jahren unterstützt das Entwicklungsministerium die internationale Hochschulzusammenarbeit finanziell. Diese Förderung soll nun 2030 auslaufen und stattdessen Stipendien- und Alumniprogramme im Fokus stehen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und Hochschulen warnen davor.
Palästinensische Christen kritisieren scharf, dass Kirchen anderswo, gerade in Deutschland, Israels Vorgehen in Gaza und der Westbank nicht verurteilen. Zu diesen Vorwürfen schweigen die deutschen Kirchen bisher.
In über 40 Essays beschreiben Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Politik in diesem Buch Möglichkeiten eines solidarischen Umgangs mit der Klimakrise. Sie vermitteln zwar Hoffnung und einen guten Überblick über klimasolidarische Ansätze, aber der Band enthält nichts wirklich Neues.
Neuer Leiter des UN-Welternährungsprogramms wird voraussichtlich der US-Amerikaner Luke J. Lindberg. Sebastian Tripp ist neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung. Der Niederländer Huub Lelieveld erhält den diesjährigen World Food Prize. Unsere Personalmeldungen im Juni.
Anas Kahal kam 2011 nach seinem Bacherlorabschluss in Damaskus als Kunststudent nach Deutschland. Zu seiner persönlichen Kunst fand er durch die Freiheit im Studium, aber auch durch den Einfluss der Arabischen Frühlings. Sein sehnlichster Wunsch heute: dass der Krieg und die Gewalt in Syrien aufhören!
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