Deutschland

Seit Jahren unterstützt das Entwicklungsministerium die internationale Hochschulzusammenarbeit finanziell. Diese Förderung soll nun 2030 auslaufen und stattdessen Stipendien- und Alumniprogramme im Fokus stehen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und Hochschulen warnen davor.
Palästinensische Christen kritisieren scharf, dass Kirchen anderswo, gerade in Deutschland, Israels Vorgehen in Gaza und der Westbank nicht verurteilen. Zu diesen Vorwürfen schweigen die deutschen Kirchen bisher.
Neuer Leiter des UN-Welternährungsprogramms wird voraussichtlich der US-Amerikaner Luke J. Lindberg. Sebastian Tripp ist neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung. Der Niederländer Huub Lelieveld erhält den diesjährigen World Food Prize. Unsere Personalmeldungen im Juni.
Anas Kahal kam 2011 nach seinem Bacherlorabschluss in Damaskus als Kunststudent nach Deutschland. Zu seiner persönlichen Kunst fand er durch die Freiheit im Studium, aber auch durch den Einfluss der Arabischen Frühlings. Sein sehnlichster Wunsch heute: dass der Krieg und die Gewalt in Syrien aufhören!
Das Entwicklungsministerium stoppt die Finanzierung eines Ablegers der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (Unido), der Investitionen und den Technologietransfer in ärmere Länder fördert. Im Hintergrund gab es offenbar Krach.
Deutschland hat es vorgemacht, andere EU-Länder ziehen nach: Sie wollen mit den Taliban zusammenarbeiten, um leichter Afghanen abschieben zu können. Damit legitimieren sie das Regime in Kabul und lassen die Afghanen im Stich, die an ihrer Seite für Demokratie gekämpft haben.
Die Entwicklungshilfe sinkt dramatisch, und manche finden das nicht so schlimm oder gewinnen ihm sogar Gutes ab. Da geht in der Diskussion einiges durcheinander, meint Tillmann Elliesen.
Das Entwicklungsministerium (BMZ) muss im kommenden Jahr erneut mit deutlich weniger Geld auskommen. Laut den von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgestellten Eckwerten für den Bundeshaushalt 2027 soll das BMZ sogar stärker sparen als andere Ressorts.
Die Staaten haben in Berlin mehr Geld für die Opfer des Krieges im Sudan zugesagt. Erstmals waren soziale Organisationen aus dem Land vertreten, aber ein Weg zu Frieden ist nicht erkennbar.
Die Länder Südosteuropas ringen noch mit den Folgen von Diktatur und ungelösten Konflikten. In Partnerschaften zwischen südosteuropäischen und deutschen Kommunen geht es vor allem um lokale Fragen – und um den Weg in Richtung Europäische Union.
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